Wie der Titel schon sagt, habe ich mich einmal an eine Serverüberwachung gewagt. Hierbei war mir vor allem wichtig zu sehen, ob die Server an sind, ob bestimmte Ports freigeschaltet sind und ob diese Ports oder auch Dienste von außerhalb (Internet oder Netzwerk) erreichbar sind – die Firewall also freigeschaltet ist.
Nach kurzer Recherche habe ich mich auf die unter der GNU General Public Licence lizensierten und somit kostenlosen Lösung XyMon gestürzt. Die Software wird auf einen Linux-Server installiert und bietet anschließend ein Webinterface für das Monitoring.

XyMon Übersicht – alles läuft
Zu erkennen sind meine verschiedenen Server, die ich gruppiert habe. Die Smileys stehen für die verschiedenen Dienste. z.B. der XyMon eigenen Dienst zur Überwachung, der http-Dienst für den Webserver. Es lassen sich aber auch z.B. Fritz!Boxen anzeigen, sodass erkennbar ist, ob diese aktuell eingeschaltet ist.
Über einen XyMon-Client auf den Geräten lassen sich zudem Informationen über die CPU- und Arbeitsspeicher-Auslastung übermitteln, die ebenfalls ausgewertet werden. Der einfachste Test ist jedoch unter conn zu finden und bezeichnet einen einfachen Ping.
Die Übersicht bringt einem natürlich recht wenig, wenn man sie nicht permanent offen hat, weshalb XyMon auch eine Benachrichtigungsfunktion enthält. Diese ist ebenfalls sehr mächtig und es lassen sich für Host oder Gruppen alle denkbaren Szenarien darstellen. Hierbei kann auf die verschiedenen Warnungs- und Alarmlevel eingegangen werden, es können verschiedene User per Mail oder falls vorhanden SMS benachrichtigt werden, es können aber auch automatisch Scripte aufgerufen werden. Auch die Häufigkeit der Alarmierungen lässt sich einstellen.
Alles in allem ist das natürlich nur eine Spielerei in einem kleinen Homenetzwerk, aber durchaus schön zu sehen.